Hüten:

Natürlich kein Hundesport.
Bei Hopes Züchterin sah zum ersten Mal live und hautnah Border Collies bei ihrer eigentlichen Arbeit.
Sofort war mir klar, Hope musste und wollte ich das auch bieten. Da eigene Schafe nicht in Frage kamen, habe ich mich nach einer geeigneten
Trainingsmöglichkeit umgesehen. Die fand ich bei Kathrin Müller auf dem Osenbacher Hof. Als Hope etwa 1 ½ Jahre alt war ging es los.
Ich versuche ihr die Hütearbeit einmal die Woche, zumindest alle 14 Tage zu bieten. Natürlich ist dies nicht ausreichend. Aber für uns ist
diese Arbeit auch nur eine Ergänzung. Mir ist es wichtig, dass sie die Möglichkeit hat, in ihrem ursprünglichen Arbeitsgebiet zu arbeiten.
Ein Border Collie ist und bleibt nun mal ein Hütehund, und das ist auch gut so! Auch wenn wir keine Trials laufen wollen, und nicht täglich
am Vieh arbeiten, ist eine fundierte, gezielte Ausbildung dennoch möglich und auch erforderlich. Schafe sind Lebewesen, keine Spielzeuge.
Man sollte sie mit Respekt behandeln und daher möglichst schafschonend arbeiten.
Auch an einem Seminar haben wir schon teilgenommen. Leiter war Hans-Jürgen Werbke

Durch Hopes Verletzung im Frühjahr 2008, mussten wir auch mit dem Hüten pausieren.
Mit Nala hatte ich es auch probiert. Das Interesse ist da, nur fehlt es an Talent. Daher haben wir zum Wohle der Schafe damit wieder aufgehört.

update, 03.09.'09:
Nun ging es endlich wieder los. Seit kurzem fahren wir wieder regelmäßig zu
Kathrin.
Hope merkt man die lange Pause nicht wirklich an. Sie ist reifer geworden (zeigt sie auch im Alltag und im Hundesport) und hört besser zu. Dadurch ist die Arbeit an den Schafen natürlich leichter geworden.
Hope hat extrem viel Auge, sie „klebt“ an der 12 Uhr-Position und lässt sich dadurch nur schwer bewegen. Aber wir arbeiten daran!
Auch mit Smash gehe ich nun zu Kathrin. Er ist einfach toll! Sein Pedigree verspricht da nicht zuviel. Er war ja schon bei Sandra einige Male an den Schafen und ist nicht mehr ganz unerfahren. Er hat unwahrscheinlich viel Stil und Gefühl. Egal ob er an Enten oder Schafen arbeitet, er stellt sich innerhalb kürzester Zeit darauf ein, was ich für einen jungen Hund doch sehr beachtlich finde!
Da Smash eine Menge will-to-please besitzt, reagiert er direkt und sauber auf meine Kommandos. Daher macht er es mir als Anfänger sehr leicht. Mal sehen, wie es noch weitergeht, wir bleiben auf jeden Fall dabei!
(Zum Vergrößern bitte anclicken!)


Mittlerweile treffen wir uns auch manchmal bei Aline und Jessi mit ein paar Leuten zu spontanen Hütesessions. Da hilft jeder jedem und man kann immer wieder eine Menge dazulernen. Außerdem ist es für die Hunde gut, an unterschiedlichen Schafen in unterschiedlichen Geländen zu arbeiten.
Wer sich nach Trainingsmöglichkeiten erkundigen möchte, wendet sich am Besten an die ABCD